Häufige Fragen zum Highspeed Internet:

Router Einrichtung bei Innogy Highspeed Internet

Falls Sie sich für den Mietrouter von Innogy Highspeed entschieden haben, können Sie diese Erklärung überspringen, denn die Mietrouter von Innogy Highspeed (Fritzbox 7490 & Fritzbox 7430) sind bei Auslieferung vorkonfiguriert.
Setzen Sie einen eigenen Router ein, dann erhalten Sie zum Anschaltungstermin  Ihre persönliche Login Daten für das Innogy Highspeed Kundencenter. Dort können Sie neben den Rechnungen auch die Zugangsdaten zu Ihrem Anschluss einsehen.
Bei der Einrichtung des Routers ist Folgendes zu beachten:
Bei einem FTTC Anschluss (Anschluss über Ihre Telefondose) ist es wichtig, das keine weiteren Geräte an der Telefonleitung angeschlossen sind. Entfernen Sie alle Telefone oder andere Geräte wie Splitter, NTBA von der Telefonleitung und Verbinden den Router  mit der Telefondose (TAE).
Bei einem FTTB Anschluss (Glasfaser bis ins Gebäude) verbinden Sie ein Lan Kabel vom ONT (Glasfaserabschlussgerät) zum Router. Bei einer Fritzbox konfigurieren Sie bei der Anschlusseinstellungen  den Wert: Vorhandenen Internetanschluss über LAN1 verwenden und verbinden das CAT Kabel mit der LAN1 Buchse.

Der Router nutzt eine direkte Verbindung zum Innogy DSLAM und die Internetverbindung wird ohne zusätzliche Zugangskonfiguration aufgebaut.
Folgende Anschlusseinstellungen tragen Sie im Router ein:

VLAN für Internettelefonie wird benötigt: ja
VLAN ID 232
PBit 5

Für Internettelefonie eine separate Verbindung nutzen: ja
VPI:1
VCI: 32
Werden Zugangsdaten benötigt: nein
IP-Adresse über DHCP beziehen

Rufnummern:  Jede Rufnummer muss einzeln Angelegt werden
Benutzername: Rufnummern mit Vorwahl ohne Sonderzeichen
Kennwort:**** (aus Ihren Anschlusdaten)
Registrar : sip.rfn.de
Proxy: 10.199.27.11
STUN: „bleibt leer“

 

DTMF-Übertragung: Inband
Rufnummern für die Anmeldung verwenden: nein
Paketgröße: 20 ms
Anmeldung immer über eine Internetverbindung: nein

 


Warum ist meine DSL Verbindung so langsam?

Die Bandbreite (DSL Geschwindigkeit) hängt von der Übertragungstechnik DSL / VDSL / VDSL Vectoring sowie von der Leitungslänge und Kabelqualität der CUDA TAL (Kupferdoppelader der Teilnehmeranschlussleitung an der Telefondose) ab. In den Meisten fällen kommt das DSL Signal aus der sogenannten Hvt, der Hauptverteiler Ihres Telefon und DSL Anbieters. Der Hvt verwaltet Ihre Vorwahl und befindet sich irgendwo inder Nähe Ihres Wohnortes. Je nach Entfernung zwischen Hvt und Ihrem Anschluss wird das DSL Signal gedämpft. Der Effekt ist ähnlich wie bei einem Wasseranschluss. Wenn Sie am Wasserhahn im Garten einen 50 Meter Schlauch anschließen, kommt zwar Wasser am Ende heraus, jedoch nicht mehr mit dem gleichen Wasserdruck wie am Hahn selbst. Ist die Teilnehmeranschlussleitung also sehr lange (über 3 Km) dann kommt das DSL Signal nur mit geringen Geschwindigkeiten an. Bei VDSL Vectoring sollte die Leitung unter einem Kilometer betragen, damit 50 Mbits realisiert werden können.


Was bedeuten der Begriff FTTC

FTTC steht für Fiber to the Curb, also Glasfaser an den „Randstein“. Bei dieser Technik wird die Glasfaser nicht bis ins Haus zum Kunden verlegt, sondern zu einem Outdoor DSLAM, einem Schrank an der Straße (Curb) indem die optischen Signale in elektrische gewandelt werden und über die TAL (Teilnehmeranschlussleitung, die vorhandene Telefondose die in jedem Haushalt zu finden ist) übertragen werden. Der Vorteil bei diesem Verfahren ist, dass beim Kunden keine Montage oder Neuverkabelungen notwendig sind. Der Nachteil besteht in den physikalischen Grenzen bei der  Dämpfung durch die Kupferleitungen. Die Bandbreite (DSL Geschwindigkeit) ist von der Länge, Qualität und Kabelquerschnitt dieser Leitung abhängig. In den meisten Fällen sind Bandbreiten über 50 Mbits möglich.


Was bedeutet der Begriff FTTB?

FTTB steht für Fiber to the Building, also Glasfaser bis ins Gebäude. Um einen FTTB Anschluss zu realisieren, ist bei einem Bestandsgebäude Tiefbau notwendig. Bei Neubauten verlegen Versorgungsunternehmen häufig schon ein Leerrohr für einen Glasfaseranschluss mit, auch wenn dieser noch nicht in Betrieb genommen werden kann. Meist wird ein Leerrohr wie z.B. Microduct MD2 (zwei kleine Leerröhrchen) ins Haus verlegt, indem mehrere Glasfasern durchgeschossen werden. Im Gebäude wird die Glasfaser mit einem ONT verbunden, der aus den optischen Signalen elektrische wandelt. Am ONT (Passice Optical Networt, dem Glasfaserendverschluss) befindet sich ein Netzwerkanschluss RJ45 von dem aus eine Netzwerkverbindung mit min. CAT7  zum Router geführt wird. Beim Glasfaserhausanschluss bestehen theoretisch keine Grenzen in der Bandbreite, lediglich die zu buchenden Tarife oder Backbonenetz des Providers begrenzen hier die Geschwindigkeit.


Kann ich problemlos wechseln? Ich habe derzeit noch den Anschluss bei einem anderen Anbieter

Ja, das ist möglich. Jedoch ist die Vertragslaufzeit bei jetzigem Anbieter einzuhalten. Unser Tipp: Verändern Sie Ihren Tarif oder Tarifoptionen nicht. Dies hat häufig eine zusätzliche Vertragslaufzeit des bestehenden Anbieters zur Folge und ein Wechsel verzögert sich um diese Laufzeit. Sie sollten nicht selbst die Kündigung bei Ihrem Anbieter aussprechen. Dies übernehmen wir beim Anbieterwechsel für Sie. Dadurch ist auch ein unterbrechungsfreier Anbieterwechsel sicher gestellt.  Für weitere Informationen sprechen Sie uns bitte an.

Mein Wohnort ist nicht auf der Ausbauliste.
Ist dennoch VDSL in meinem Wohnort möglich?

Das ist Möglich. In unserer Verfügbarkeitsliste finden Sie in erster Linie die Adressen der Ausbaugebiete der Innogy und Vodafone. JedochDer VDSL Ausbau ist derzeit nur für die angegebenen Gemeinden geplant. Es gibt jedoch auch alternative Techniken wie LTE & HSPDA für schnelles Internet. Bei Interesse verwenden Sie bitte das Kontaktformular für eine unverbindliche Anfrage.

Kann ich die Rufnummer von meinem jetzigen Anbieter übernehmen?

Ja, das ist möglich. Wichtig ist jedoch, dass Sie nicht selbst Ihren Anschluss kündigen. Wir übernimmt dies für Sie. Somit ist ein reibungsloser Ablauf gewährleistet. Übrigens übernehmen wir auch drei oder vierstellige Rufnummern.

Kann ich die bestehende Hardware (Router, Splitter, Modem etc) weiter verwenden?

Die bestehende „alte“ Technik wird nicht mehr verwendet. Als Router kommt ein VDSL fähiger Router mit IP Telefonie zum Einsatz. Diesen können Sie bei uns zum Auftrag erhalten oder einen eigenen Router einsetzen. Der Router wird direkt an der Telefondose angeschlossen. Falls Sie vorhandene ISDN Endgeräte weiter nutzen möchten, benötigen Sie einen Router der einen S0 Bus hat. (z.B. AVM Fritzbox 7490) Wenn Sie uns mit dem Anschluss beauftragen, besteht die Möglichkeit eine Fritzbox zum Anschluss mit zu ordern.

Ich verwende den Anschluss geschäftlich und benutze ein EC Terminal. Kann ich dies auch mit dem  Anschluss weiter verwenden?

Kommt auf Ihr EC Terminal an. Moderne EC Terminals verwenden für die Datenübertragung eine Internetverbindung und benötigen einen LAN Anschluss. Dieses ist auch problemlos möglich. Wenn Sie ein EC-Terminal mit einer älteren Übertragungstechnik  (Analog, ISDN) haben, sprechen Sie am besten mit dem Anbieter Ihres EC Terminals und fragen diesen, ob Ihr Gerät an einem IP Anschluss funktioniert. Alternativ tauschen Sie das Terminal in ein aktuelles mit LAN Anschluss um.

Kann ich an dem Telefonanschluss eine Alarmanlage betreiben?

Der Betrieb einer Alarmanlage wird grundsätzlich nicht empfohlen. Der Grund ist einfach. Bei einem Stromausfall ist der Router nicht mehr im Betrieb und eine Alarmmeldung wird nicht versendet. Moderne Alarmanlagen sind zusätzlich mit Funklösungen ausgegattet. Sprechen Sie hierzu bitte den Hersteller Ihrer Alarmanlage an und prüfen ggf. die Versicherungsunterlagen falls es hier eine VDS Zertifizierung erforderlich ist.

Ich kenne mich mit Router und der Technik nicht besonders gut aus. Besteht die Möglichkeit einer Installation bei mir Zuhause?

Wenn Sie sich für einen Leihrouter entscheiden, bestehen je nach Anbieter folgende Lösungen:
(V)DSL mit Vodafone: Der Router wird durch eine einfache Zahlenkombination eingerichtet, die für jedermann ohne PC Kenntnisse einzugeben ist.
Im Ausbaugebiet der Innogy mit einem Leihrouter erhalten Sie den Router vorkonfiguriert. Sie brauchen also lediglich den Router an die Telefondose anzuschliessen.
Wenn Sie dennoch eine Installation wünschen, bieten wir Ihnen einen Insallationsservice an. Bitte sprechen Sie uns hierzu an.

Kann ich meine T-Online Mailadresse weiter nutzen?

Sie können Ihre T-Online Adresse auch nach dem Wechsel zu einem anderen Internetprovider weiter nutzen. Am Tag der Umstellung zu Ihrem neuen Anbieter füllen Sie das einfach dieses Online Formular aus:

Kann es beim Anbieterwechsel zu einem Ausfall von Telefon und Internet kommen?

Der Anbieterwechsel ist von der Bundesnetzagentur geregelt und der Wechsel soll ohne bzw. nur mit einer kurzen Versorgungsunterbrechung ablaufen. Weiterführende Hinweise finden Sie auf der Homepage der Bundesnetzagentur:
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/Anbieterwechsel/Anbieterwechsel_node.html